03.10.2009 - Bauen und Wohnen
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Energie sparen, aber richtig

Von Eike Schulze (es)

Energie wird zunehmend teurer - zur Zeit erhöhen die Gaslieferanten wieder ihre Preise, und auch für Heizöl und Strom müssen Verbraucher immer mehr zahlen. Da dies flächendeckend geschieht und nicht immer die Möglichkeit besteht, zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln, ist es sinnvoll, die Kosten selbst in den Griff zu bekommen. Doch an welchen Stellen können Haushalte ihren Energieverbrauch senken?

Gefrier- und Kühlschränke
Einer der größten Energiefresser im Haushalt sind Gefrier- und Kühlschränke. Wichtig ist, dass unnötige Wärme vermieden wird. Das beginnt mit der Standortwahl: Das Gerät sollte nicht in der Nähe von Wärmequellen wie Heizung oder Herd stehen und nicht der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Als bester Standort eignet sich ein kühler Keller. Das Einstellen warmer Speisen in den Kühlschrank ist ebenfalls zu vermeiden. Auch ist die richtige Kühltemperatur zu wählen 7° C für den Kühlschrank und -18° C für den Gerierschrank sind optimal. Beschädigte Türdichtungen sollten außerdem schnellstmöglich gewechselt werden, um weiteren Wärmeverlust zu vermeiden. Eine starke Reifbildung im Kühlschrank, welche die Leistung des Gerätes herabsetzt, lässt sich reduzieren, indem Lebensmittel nur gut verpackt eingestellt werden, damit kein Wasser entweichen kann. Bei stärkerer Reifbildung sollte der Kühlschrank abgetaut werden. Wichtig ist auch, dass die Kühlschlangen möglichst nicht zugestellt sind, damit die Luft gut zirkulieren kann.

Gas- und Elektroherde
Aus energetischen Gründen sind Gasherde gegenüber Elektroherden zu bevorzugen, denn bei einem Elektroherd wird nur etwa ein Drittel der Energie in Wärme umgesetzt. In jedem Fall kann mehr als die Hälfte der Energie eingespart werden, wenn Schnellkochtöpfe zum Einsatz kommen. Über die Lebensdauer amortisieren sich die Töpfe und führen zu einer Ersparnis. Wer Lebensmittel kochen will, sollte bedenken, dass meist schon zwei fingerbreit Wasser ausreichend sind, um zu garen, bei größeren Mengen, beispielsweise Kartoffeln, reicht es aus, diese nur mit Wasser zu bedecken. Bei Elektroherden sollte die Geschirrgröße immer mit dem Kochfeld übereinstimmen, um eine Energieverschwendung zu vermeiden..

Wäschetrockner
Wäschetrockner verbrauchen besonders viel Strom. Günstiger ist es, die Wäsche im Freien oder auf dem Trockenboden aufzuhängen. Wer diese Möglichkeit hat, für den kann sich der Kauf eines Ventilators lohnen, dieser trocknet recht effektiv die Wäsche, verbraucht aber wesentlich weniger Strom. Auch diese Anschaffung amortisiert sich recht schnell

Energiesparlampen
In aller Munde sind zurzeit Energiesparlampen. Diese wandeln gut 80 Prozent der Energie in Lichtkraft um, sind allerdings noch deutlich teurer als herkömmliche Glühlampen. Der Einsatz lohnt sich besonders dort, wo das Licht für längere Zeit eingeschaltet wird. Ist das Licht meist nur kurz an, wie beispielsweise in Kellern, reichen die altbewährten Glühlampen noch völlig aus, da dann der Unterschied zu Energiesparlampen noch gering ist. Neben dem Energiespareffekt bieten Energiesparlampen den Vorteil, dass sie meist auch deutlich länger halten als normale Glühlampen.

Stand-By-Schaltung
Ein Stromfresser ist auch die Stand-By-Schaltung vieler Geräte, bei Nichtgebrauch sollten die Geräte also am besten immer richtig ausgeschaltet sein. Andere Geräte verbrauchen selbst dann Strom, wenn sie ausgeschaltet sind, wie beispielweise PCs. Dort befindet sich der eigentliche �Aus-Schalter� auf der Rückseite des Gerätes, zumindest zur Urlaubszeit sollte man ihn betätigen.

 



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